| Anne (4) Ein Abschied und ein Anfang | ||||
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Prince Edward Island, Kanada, im ausgehenden 19. Jahrhundert:Zur Freude von Marilla und Matthew hält Miss Stacy, Annes Lehrerin, den quirligen Rotschopf von Green Gables für geeignet, das Queen’s College zu besuchen. Leider bedeutet dies, dass Anne einstweilen nach Charlottetown umziehen muss. Innerhalb eines Jahres will sie dort in einem Intensivstudiengang ihre Befähigung zur Lehrerin erlangen. Ein erbitterter Wettstreit mit Gilbert Blythe um die besten Noten beginnt… ![]() Inhalt: Prince Edward Island, Kanada, im ausgehenden 19. Jahrhundert: Zur Freude von Marilla und Matthew hält Miss Stacy, Annes Lehrerin, den quirligen Rotschopf von Green Gables für geeignet, das Queen’s College zu besuchen. Leider bedeutet dies, dass Anne einstweilen nach Charlottetown umziehen muss. Innerhalb eines Jahres will sie dort in einem Intensivstudiengang ihre Befähigung zur Lehrerin erlangen. Ein erbitterter Wettstreit mit Gilbert Blythe um die besten Noten beginnt… Bewertung: Die letzte Folge der ersten Anne Staffel endet einerseits romantisch fröhlich andererseits emotional traurig. Anne bestreitet ihren weiteren Bildungsweg sehr erfolgreich, erwirbt ein Stipendium und bricht letztlich ihre Sturheit bezüglich ihres ehemaligen Schulkonkurrenten Gilbert Blythe, als dieser ihr einen großen Gefallen tut und dazu ein eigenes großes Opfer bringt. Aber „Ein Abschied und ein Anfang" bringt auch einen dunklen Schatten über Green Gables, denn es gibt einen Todesfall einer Anne sehr nah stehenden Person zu beklagen. Mehr soll an dieser Stelle jedoch nicht erwähnt werden... Anne entwickelt sich speziell in dieser Folge immer deutlicher vom jungen Mädchen hin zu einer jungen Frau. Ihre Handlungen werden immer durchdachter und von der kindlichen Naivität bleibt nicht mehr viel erhalten. Vielmehr entwickelt sie zunehmend ein interessantes und vorhersehbares Gespür für die verschiedenen Situationen des Lebens. Und auch in Bezug auf die zwischenmenschlichen Beziehungen - speziell zu ihren Mitschülern und Freunden - wird Anne weiser und lässt sich nicht mehr so schnell reizen wie zu frührer Zeit. Und natürlich ist auch diese Episode der „Anne" Reihe so qualitativ atmosphärisch in punkto Umgebungsgeräusche und Dialogregie umgesetzt, wie es bei den ersten drei Folgen der Fall gewesen ist. Marie Bierstedt ist in ihrer Rolle der Anne einmal mehr verzaubernd - eine bessere Besetzung kann man sich im Nachhinein nicht mehr vorstellen. Aber auch Uschi Hugo als Annes Busenfreundin Diana Barry, oder Whoopie Goldberg Synchronsprecherin Regina Lemnitz als Rachel Lynde sind neben Dagmar von Kurmin und Jochen Schröder als Marilla und Matthew Cuthbert einmal mehr ein wahrer Hörgenuss. „Ein Abschied und ein Anfang" ist eine der emotionalsten Umsetzungen der Anne Geschichte, was sich speziell in der ergreifenden Szene des Sterbens verdeutlicht. Die Dialoge sind derart persönlich und emotional, dass man beim Hören plötzlich merkt, wie einem aus Betroffenheit selbst die Tränen in die Augen steigen. Und auch das Ende der vierten Folge der Reihe ist gut umgesetzt worden, schließt es zum einen die erste Zeit und zugleich die Jugend der Anne ab, so öffnet es parallel dazu die Tür ins Erwachsenenleben und macht schon jetzt neugierig auf die im Herbst 2008 erscheinenden neuen vier Folgen, die unter dem Titel „Anne in Avonlea" bei Titania Medien erscheinen.
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