| Sherlock Holmes (46) Die Löwenmähne | ||||
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Holmes und Watson machen einige Tage Urlaub an der Küste von Sussex, als dort am Strand unter rätselhaften Umständen ein junger Biologielehrer stirbt. Sein Rücken ist übersäht von Peitschenhieben. Aber wer kann ihm diese Verletzungen zugefügt haben, wenn am Strand keine anderen Fußabdrücke außer seinen eigenen zu finden sind? Auch mit seinem letzten, im Sterben gehauchten Wort "Löwenmähne" weiß niemand etwas anzufangen - bis Sherlock Holmes sich der Sache annimmt. Bewertung: Eine irgendwie andere Folge der Serie, bei der die Atmosphäre, die ansonsten zumeist nur sehr eingeschränkt zum Vorschein kommt, einen großen Teil der Qualität der Vertonung ausmacht. Die Szenerie rund um die Küste von Sussex und speziell bei den Geschehnissen und Ermittlungen im unmittelbaren Bereich der Lagune wird wunderbar umgesetzt. Doch nicht nur die äußeren Begebenheiten sind unverbraucht in Szene gesetzt, sondern auch die Sprecher klingen bei dieser Folge top motiviert und frisch. Eine weitere willkommene Abwechslung. Und zu guter Letzt ist auch der Fall an sich anders als die vielen Fälle zuvor. Die Ermittlungen gehen in die verschiedensten Richtungen und es ist nicht zuletzt immer wieder Dr. Watson, der dem Meisterdetektiv die eigene Denke und den damit verbundenen scheinbaren Täter eines mysteriösen Mordes an einem Lehrer und auch seinem Hund aufzwingen möchte. Natürlich stets zurückhalten und respektvoll, aber dennoch mit sympathischem Nachdruck. Peter Groeger verkörpert den Freund von Sherlock Holmes hier einmal mehr grandios. Und auch der im Stillen immer wieder aufkeimende eigene Ermittlungswille von Watson wird durch ihn einmalig gespielt. "Die Löwenmähne" ist ein spannender Fall, der bis zum Ende ungewiss bleibt und sodann eine organische Lösung der besonderen Art auf den Plan ruft. Weiter so - derartige Folgen sind ein belebendes Elexier für diese fantastische Serie.
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